Hervorhebungen (<hi>)¶
Abweichende typografische Darstellungen eines Textabschnitts werden mit
<hi> und dem Attribut @rend ausgezeichnet. Der Wert von @rend steuert,
wie der Text dargestellt wird.
Vorhandene Kursivierungen und andere Hervorhebungen im Haupttext und in den Originalfussnoten werden nicht verändert, ausser sie weichen von der gedruckten Ausgabe ab.
Verwendete @rend-Werte¶
@rend |
Darstellung |
|---|---|
italic |
kursiv |
text-recte |
senkrecht (normal), innerhalb eines kursiven Abschnitts |
sup |
hochgestellt |
sub |
tiefgestellt |
top |
Zähler eines Inline-Bruchs |
buttom |
Nenner eines Inline-Bruchs |
bold |
fett |
smallCaps |
Kapitälchen |
spaced |
gesperrt |
underline |
einfache Unterstreichung, als Hervorhebung dargestellt |
double-underline |
doppelte Unterstreichung — Anker für editorische Anmerkungen |
sans-serif |
Manuskript-Unterstreichung aus einzelnen Predigtbänden; in der Webedition nicht gerendert (siehe unten) |
small |
verkleinert |
right |
rechtsbündig |
center |
zentriert |
Mehrere Werte können kombiniert werden, durch Leerzeichen getrennt:
<hi rend="text-small text-recte">…</hi>
<hi rend="sans-serif italic">…</hi>
<hi rend="bold italic">…</hi>
Kursiv vs. senkrecht¶
Innerhalb eines Abschnitts, der durch das umschliessende <div> bereits
kursiv dargestellt wird (z.B. <div type="abstract"> für Einleitungen),
wird ein hervorgehobener senkrechter Abschnitt mit <hi rend="text-recte">
markiert. Das hebt ihn vom kursiven Kontext ab.
Hochstellung (sup)¶
Für hochgestellte Zeichen, insbesondere Auflagezahlen in bibliografischen Angaben. Zwischen Erscheinungsjahr und Auflagezahl steht kein Leerzeichen:
Siehe Textelemente → Literatur.
Inline-Brüche (top / buttom)¶
Für typografisch gesetzte Brüche im Fliesstext (halbe Stunden, Anteile,
Auflagenspannen) werden die Werte top (Zähler) und buttom (Nenner) als
Paar verwendet. Beide werden auf etwa 50 % der Schriftgrösse skaliert und
entsprechend hoch- bzw. tiefgestellt dargestellt. top/buttom sind von
sup/sub abzugrenzen: sup steht für Auflagezahlen und andere
hochgestellte Zeichen in 75 % Schriftgrösse, sub für tiefgestellte Zeichen;
top/buttom hingegen bilden zusammen mit einem Schrägstrich einen Bruch.
1<hi rend="top">1</hi>/<hi rend="buttom">2</hi> <!-- 1½ -->
<hi rend="top">1</hi>/<hi rend="buttom">2</hi>8 Uhr <!-- ½8 Uhr (halb acht) -->
2<hi rend="top">1</hi>/<hi rend="buttom">2</hi>te <!-- 2½te Internationale -->
Der Schreibfehler buttom (statt bottom) wurde aus historischen Gründen
beibehalten; eine Umbenennung würde die Rendering-Regel in der ODD
voraussetzen.
Unterstreichungen im Manuskript¶
<hi rend="underline"> bezeichnet einfache Unterstreichungen im Manuskript
(vorwiegend in Bd. 18, 49, 57). Urheber und Zeitpunkt sind nicht immer
eindeutig; sie werden in der Webedition als Hervorhebung dargestellt.
<hi rend="double-underline"> markiert in den «Bemerkungen zum Betheler
Bekenntnis» (Bd. 49) doppelte Unterstreichungen, die als Anker für
editorische Anmerkungen dienen.
Abweichung von der gedruckten Ausgabe: sans-serif¶
In den Predigtbänden Bd. 37, 39, 42, 44 und im Vorträge-Band Bd. 48 hat Barth Unterstreichungen im Manuskript mit Blaustift, Farbstift oder als doppelte Bleistiftlinie angebracht. Die gedruckte Ausgabe kennzeichnet diese durch eine abweichende Schrift (Helvetica); für die Kombination mit einer Tintenunterstreichung (bzw. in Bd. 48 das Zusammentreffen einer gedanklichen mit einer rhetorischen Markierung) wird «kursive Helvetica» gesetzt.
In den XML-Daten sind diese Fälle einheitlich mit <hi rend="sans-serif">
bzw. <hi rend="sans-serif italic"> ausgezeichnet. Die Webedition
ignoriert sans-serif — das Tag bleibt als Spur der Manuskript-Markierung
erhalten, hat aber keinen visuellen Effekt. Nur das explizite italic in
sans-serif italic wird als Kursivsatz gerendert.
Die übrigen Predigtbände — sowohl die älteren als auch die neueren — haben entsprechende Manuskript-Unterstreichungen gar nicht gesondert ausgezeichnet. Die Bedeutung solcher Unterstreichungen (Blaustift, Farbstift, Doppelstrich) ist in den meisten Fällen unklar, da Urheber und Zeitpunkt nicht zuverlässig bestimmbar sind. Die Vereinheitlichung stellt die Konsistenz der digitalen Gesamtausgabe her, ohne eine Differenzierung zu suggerieren, die sich nicht rekonstruieren lässt. Die Original-Darstellung der Helvetica-Auszeichnung bleibt im PDF der gedruckten Ausgabe einsehbar.
Kombinationen¶
Mehrere Werte in einem @rend werden mit Leerzeichen getrennt. Reihenfolge
ist nicht bedeutungstragend; zur besseren Lesbarkeit kann die typografische
Hauptdarstellung zuletzt stehen: