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Hervorhebungen (<hi>)

<hi rend="italic">Gott</hi>

Abweichende typografische Darstellungen eines Textabschnitts werden mit <hi> und dem Attribut @rend ausgezeichnet. Der Wert von @rend steuert, wie der Text dargestellt wird.

Vorhandene Kursivierungen und andere Hervorhebungen im Haupttext und in den Originalfussnoten werden nicht verändert, ausser sie weichen von der gedruckten Ausgabe ab.

Verwendete @rend-Werte

@rend Darstellung
italic kursiv
text-recte senkrecht (normal), innerhalb eines kursiven Abschnitts
sup hochgestellt
sub tiefgestellt
top Zähler eines Inline-Bruchs
buttom Nenner eines Inline-Bruchs
bold fett
smallCaps Kapitälchen
spaced gesperrt
underline einfache Unterstreichung, als Hervorhebung dargestellt
double-underline doppelte Unterstreichung — Anker für editorische Anmerkungen
sans-serif Manuskript-Unterstreichung aus einzelnen Predigtbänden; in der Webedition nicht gerendert (siehe unten)
small verkleinert
right rechtsbündig
center zentriert

Mehrere Werte können kombiniert werden, durch Leerzeichen getrennt:

<hi rend="text-small text-recte"></hi>
<hi rend="sans-serif italic"></hi>
<hi rend="bold italic"></hi>

Kursiv vs. senkrecht

Innerhalb eines Abschnitts, der durch das umschliessende <div> bereits kursiv dargestellt wird (z.B. <div type="abstract"> für Einleitungen), wird ein hervorgehobener senkrechter Abschnitt mit <hi rend="text-recte"> markiert. Das hebt ihn vom kursiven Kontext ab.

<div type="abstract">
  <p><hi rend="text-recte">Ich bitte</hi>  </p>
</div>

Hochstellung (sup)

Für hochgestellte Zeichen, insbesondere Auflagezahlen in bibliografischen Angaben. Zwischen Erscheinungsjahr und Auflagezahl steht kein Leerzeichen:

1849<hi rend="sup">3</hi>

Siehe Textelemente → Literatur.

Inline-Brüche (top / buttom)

Für typografisch gesetzte Brüche im Fliesstext (halbe Stunden, Anteile, Auflagenspannen) werden die Werte top (Zähler) und buttom (Nenner) als Paar verwendet. Beide werden auf etwa 50 % der Schriftgrösse skaliert und entsprechend hoch- bzw. tiefgestellt dargestellt. top/buttom sind von sup/sub abzugrenzen: sup steht für Auflagezahlen und andere hochgestellte Zeichen in 75 % Schriftgrösse, sub für tiefgestellte Zeichen; top/buttom hingegen bilden zusammen mit einem Schrägstrich einen Bruch.

1<hi rend="top">1</hi>/<hi rend="buttom">2</hi>          <!-- 1½ -->
<hi rend="top">1</hi>/<hi rend="buttom">2</hi>8 Uhr     <!-- ½8 Uhr (halb acht) -->
2<hi rend="top">1</hi>/<hi rend="buttom">2</hi>te       <!-- 2½te Internationale -->

Der Schreibfehler buttom (statt bottom) wurde aus historischen Gründen beibehalten; eine Umbenennung würde die Rendering-Regel in der ODD voraussetzen.

Unterstreichungen im Manuskript

<hi rend="underline"> bezeichnet einfache Unterstreichungen im Manuskript (vorwiegend in Bd. 18, 49, 57). Urheber und Zeitpunkt sind nicht immer eindeutig; sie werden in der Webedition als Hervorhebung dargestellt.

<hi rend="double-underline"> markiert in den «Bemerkungen zum Betheler Bekenntnis» (Bd. 49) doppelte Unterstreichungen, die als Anker für editorische Anmerkungen dienen.

<hi rend="underline">Alle Lehre der Kirche</hi>
<hi rend="double-underline">Liebe</hi>

Abweichung von der gedruckten Ausgabe: sans-serif

In den Predigtbänden Bd. 37, 39, 42, 44 und im Vorträge-Band Bd. 48 hat Barth Unterstreichungen im Manuskript mit Blaustift, Farbstift oder als doppelte Bleistiftlinie angebracht. Die gedruckte Ausgabe kennzeichnet diese durch eine abweichende Schrift (Helvetica); für die Kombination mit einer Tintenunterstreichung (bzw. in Bd. 48 das Zusammentreffen einer gedanklichen mit einer rhetorischen Markierung) wird «kursive Helvetica» gesetzt.

In den XML-Daten sind diese Fälle einheitlich mit <hi rend="sans-serif"> bzw. <hi rend="sans-serif italic"> ausgezeichnet. Die Webedition ignoriert sans-serif — das Tag bleibt als Spur der Manuskript-Markierung erhalten, hat aber keinen visuellen Effekt. Nur das explizite italic in sans-serif italic wird als Kursivsatz gerendert.

Die übrigen Predigtbände — sowohl die älteren als auch die neueren — haben entsprechende Manuskript-Unterstreichungen gar nicht gesondert ausgezeichnet. Die Bedeutung solcher Unterstreichungen (Blaustift, Farbstift, Doppelstrich) ist in den meisten Fällen unklar, da Urheber und Zeitpunkt nicht zuverlässig bestimmbar sind. Die Vereinheitlichung stellt die Konsistenz der digitalen Gesamtausgabe her, ohne eine Differenzierung zu suggerieren, die sich nicht rekonstruieren lässt. Die Original-Darstellung der Helvetica-Auszeichnung bleibt im PDF der gedruckten Ausgabe einsehbar.

Kombinationen

Mehrere Werte in einem @rend werden mit Leerzeichen getrennt. Reihenfolge ist nicht bedeutungstragend; zur besseren Lesbarkeit kann die typografische Hauptdarstellung zuletzt stehen:

<hi rend="text-small text-recte"></hi>   <!-- klein + senkrecht -->
<hi rend="underline italic"></hi>        <!-- unterstrichen + kursiv -->
<hi rend="sans-serif italic"></hi>       <!-- Manuskript-Spur + kursiv -->